Erziehung
srgjackson
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Was sind eure Erziehungsziele? Hey Leute :) Ich habe ein Schulprojekt und ein paar Fragen zur Erziehung. Es wäre gut wenn ihr auf alle diese Fragen antwortet, wenn ihr antwortet und vielleicht noch euer Alter und Geschlecht angebt :) Also Finden Sie sie sind gut erzogen und wenn ja/nein, warum? Was ist Ihnen wichtig bei Ihrer Kindererziehung? Was war ihren Eltern bei Ihrer Erziehung wichtig? Ich hoffe ich finde hier ein paar Leute die sich Zeit nehmen an meiner Umfrage Teilzunehmen. Danke und LG :)

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(4) Antworten
RussiaSim

ich mache mal mit, auch wenn ich als Fachmann (Alter 38) aus dem Bereich Jugendhilfe und Erziehung die Fragen etwas zu unspezifisch finde, insbesondere der Begriff Erziehungsziele gefällt mir auch nicht so. 1. Ich hatte keine so gute Erziehung- gelegentlich geschlagen worden, uneinheitlicher Erziehungsstil der beiden Elternteile, als Kind und auch jetzt noch keine auch nur ansatzweise klare Linie in der Erziehungshaltung zu erkennen (Konsequenzen etc.). Ich glaube schlichtweg, dass sich meine Eltern niemals genauer überlegt haben, was Erziehung eigentlich bedeutet- immer nur Aktion - Reaktion in den jeweiligen Situationen. 2. Mir ist es wichtig, dass mein Sohn gewaltfrei aufwächst, immer mit Respekt und liebevoll behandelt wird, beide Elternteile einheitlich reagieren, zumindest in übergeordneten Fragen eine klare und konsequente Linie erkennbar ist. Wichtig ist mir dann noch die intensive Beschäftigung mit dem Kind- kein "Parken" vor dem Fernseher und formulierte Bedürfnisse anzuhören, selbst wenn sie unsinnig erscheinen. Ich wünsche mir, dass mein Sohn ein gesundes Selbstbewustsein entwickelt und grundsätzlich alles kritisch hinterfragt. Das wichtigste ist aber, dass er mit seinem Leben glücklich wird - unabhängig seiner Neigungen und Interessen. 3. Schon in Antwort eins beantwortet.

xbutterflyxx

Ich bin seit einigen Jahren dabei, mich aus den Fängen der Erziehung zu befreien. Sie hat mich oft darin beeinträchtigt, so zu werden und zu sein, wie ich möchte und in Wirklichkeit bin. Erziehung ist in meinen Augen ein (subtil) manipulativer Hemmschuh, der Kindern zeigt, dass sie falsch sind oder nur anerkannt werden, wenn sie das machen (oder sich so verhalten wie) was der Erziehende möchte. Kindererziehung ist für mich absolut unwichtig.  Ich bin für mehr (gegenseitigen) Respekt Achten der Grenzen des Anderen (AUCH bei Kindern!) und zeigen der eigenen Grenzen Flexibilität sowie Kreativität im Bereich der Problemlösungen statt Aussprechen und Ausführen von Bestrafungen - neudeutsch auch Konsequenzen genannt sowie Zeigen echter Gefühle anstelle von heuchlerischem Lob und Co.

orchidee2402

1. Ja, ich denke ich wurde gut erzogen. Meine Mutter hat darauf geachtet, dass ich ein eigenständiger unabhängiger Mensch bin, der selbstständig denken kann. Z.b.wenn man mich irgendwo in Deutschland absetzen würde, würde ich immer zurückfinden. Meine Erziehung war eher im praktischen sinn. Es ging darum dass ich nicht blind gehorchen soll(im Gegenteil, ich bin ziemlich störrisch und mache manchmal das Gegenteil von dem was ich machen soll), sondern gelobt werde wenn ich spontan selbstständig irgendwo hinfahre und mich selbständig um schule und Freizeit kümmere und was ganz anderes mache als die anderen. Meine Mutter mischt sich nicht viel in meine dinge ein. dadurch wurde ich verantwortungsvoll und eigenständig. meine Mutter war weniger Autoritätsperson, mehr Vorbild. Ich bewundere sie für ihre Beherrschtheit und Stärke. Ich wurde nie bestraft, z.B. Hausarrest..., aber ich habe trotzdem das Bedürfnis es meiner Mutter rechtzumachen und sie stolz zumachen und ihr nicht zu Last zu fallen. 2. Wenn ich meine Kindern erziehen würde, würde ich auch auf das vorher geschriebene achten 3. Auch das habe ich oben, ein bisschen durcheinander geschireben Auch wenn das ein bisschen so klingt, ich habe keine ganz antiautoritäre Erziehung bekommen, nur brauchte man bei mir einfach keine autorität(außer vllt manchmal in der pupertät)

Xbox360gamer

Huch, eine Umfrage? Na gut: Ich bin weiblich, 50 Jahre alt. 1.) Ich fühle mich insofern als gut erzogen, als ich höfliche Umgangsformen, Rücksichtnahme und Toleranz gelernt habe. Ich fühle mich insofern nicht gut erzogen, als ich nie gelobt worden bin und so früher kein korrektes Selbstbild von mir entwickeln konnte und deshalb auch kein Selbstbewusstsein hatte. Obwohl ich selbständig denken sollte, war eine eigene Meinung seltsamerweise nicht erwünscht. Ich bin relativ streng erzogen und immer sehr stark kontrolliert worden. Derart stark würde ich heute meine Kinder nicht kontrollieren. 3.) Meinen Eltern war es wichtig, mich zu einem selbständig denkenden Menschen mit guten Umgangsformen zu erziehen. Ich bin in den 70er Jahren groß geworden, als gerade in der Erziehung ein großes Umdenken stattfand. Meine Eltern haben sich immer gut informiert, um uns so gut wie möglich zu erziehen. Leider ist es ihnen, trotz guter Absichten und guter Ziele, nicht immer so ganz gelungen... 2.) In meiner Erziehung ist mir wichtig, dass aus den Kindern selbständige, selbstbewusste, zufriedene, kreative, denkende, kritische, neugierige, offene Menschen werden können, die auch eine eigene Meinung haben dürfen. Sie sollen psychisch stabil sein und Konflikte friedlich lösen können, rücksichtsvoll, tolerant und wertschätzend mit ihren Mitmenschen umgehen und  Verantwortung für sich und ihre Taten übernehmen können. Sie sollen wissen, wer sie sind und was sie können. Und was nicht. Sie sollen guten Kontakt zu Freunden pflegen können. Sie sollen verschiedene Interessen entwickeln und sich auch mal selbst genug sein können. Kurzum, sie sollen ihr Leben genießen können, ohne von anderen abhängig zu sein... LG

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